Häufige Fragen
Hier findet ihr häufige Fragen und unsere Antworten.
Wer eignet sich als Mentee?
Das Programm ist aufgrund seines individuellen Ansatzes für alle Frauen geeignet, die Interesse an Führung in der Kirche haben oder seit Kurzem eine Führungsposition bekleiden. Es steht Frauen jeden Alters offen. Das Programm richtet sich konkret an:
- Frauen aus der Verwaltung;
- Frauen in der Pastoral;
- Frauen aus angegliederten Einrichtungen, Verbänden;
- Frauen, die an kirchlichen Schulen tätig sind;
- etc.
Wer eignet sich als Mentor*in?
Die Rolle des*der Mentor*in kann von allen Geschlechtern übernommen werden. Zur erfolgreichen Übernahme der Rolle sind folgende Voraussetzungen sinnvoll:
- Erfahrungen als Führungskraft in der Organisation;
- Lust auf die Förderung/Unterstützung einer weiblichen (Nachwuchs-)Führungskraft;
- Interesse an der Weitergabe eigener Leitungs- und Führungserfahrungen;
- Bereitschaft zur Öffnung der eigenen Netzwerke für die Mentee;
- Bereitschaft zu und Interesse an Selbstreflexion;
- kein (direktes) Dienstverhältnis zur Mentee;
- Fähigkeit wie aktives Zuhören und Kommunizieren konstruktiven Feedbacks sind von Vorteil.
Die Verantwortung für die Auswahl der beteiligten Führungskräfte trägt das (Erz-)Bistum/die Organisation.
Wer eignet sich für die Rolle des PSG-Mitglieds?
- Verantwortliche in der Personalentwicklung;
- Verantwortliche für Gleichstellung;
- Verantwortliche in der Personalgewinnung.
Ich möchte Mentee werden. Wie funktioniert die Anmeldung bei KiM?
Die (Erz-)Bistümer und Organisationen sind für die Ausschreibung und Auswahl der Mentees zuständig. Manche (Erz-)Bistümer und Organisationen nehmen jährlich teil, andere jedes zweite Jahr. Wenn dein*e Arbeitgeber*in Plätze ausschreibt, kannst du dich dort direkt bewerben.
Manche Arbeitgeber*innen sprechen auch gezielt Frauen an, die sie gerne durch „Kirche im Mentoring“ fördern wollen. Am besten informierst du dich über die internen Prozesse deiner Organisation bei der zuständigen Ansprechperson in der Projektsteuerung.
Sollte dein*e Arbeitgeber*in noch nie bei uns teilgenommen haben, kannst du dich gerne bei uns melden. Eventuell können wir gemeinsam erörtern, wen du in deiner Organisation/Institution ansprechen könntest.
Ich bin noch sehr jung oder bereits weiter fortgeschritten im Berufsleben. Kann ich trotzdem mitmachen?
Ja, an „Kirche im Mentoring“ nehmen Frauen in verschiedenen Altersgruppen teil. Es gibt von Seiten des Hildegardis-Vereins keine Altersgrenzen. Wir sind der Meinung, dass man sein Leben lang lernt und, dass in einer Tandem-Beziehung auch die Mentor*innen von den Mentees lernen können – unabhängig davon, ob die Mentee 25 oder 55 Jahre alt ist.
Wie passiert, sollte ich während der Teilnahme schwanger werde?
Solltest du schwanger werden und die Zeit eines potenziellen Beschäftigungsverbots, der Mutterschutz oder eine Elternzeit in den Verlauf des Mentoring-Jahres fallen, nehme gerne frühzeitig mit uns oder deiner Ansprechperson vor Ort Kontakt auf. Gemeinsam finden wir sicherlich eine gute Lösung.
Wie kann ich meinen Arbeitgebenden von der Teilnahme am Programm überzeugen?
Hier haben wir ein paar Tipps, weshalb Mentoring (spezifisch für Frauen*) förderungswürdig ist:
1) Bessere Unternehmensleistung durch Diversität: Mehr Frauen in Führung fördern Innovation, bessere Entscheidungen und wirtschaftlichen Erfolg.
2) Höhere Arbeitgeberattraktivität: Diversität stärkt das Arbeitgeberimage und spricht besonders junge Fachkräfte an.
3) Stärkung gesellschaftlicher Verantwortung: Mentoring unterstützt Gleichstellung und Generationengerechtigkeit.
4) Bessere Unternehmenskultur und Motivation: Mentoring fördert Zusammenarbeit, Zufriedenheit, Motivation und Bindung.
5) Förderung eigener Führungskräfte: Interne Talente werden gezielt entwickelt, Rekrutierungskosten sinken.
6) Mehr weibliche Vorbilder: Sichtbare Rollenvorbilder ermutigen Frauen, Führungsaufgaben zu übernehmen.