Tandem

Jeweils eine Mentorin bzw. ein Mentor und eine Mentee arbeiten über die Dauer von 12 Monaten im Team zusammen. Sie bilden ein sogenanntes Tandem. Methodisch soll innerhalb des Programmes auch der („horizontalen“) Beziehung zwischen den Mentees bzw. zwischen den Mentorinnen und Mentoren untereinander ein besonderer Stellenwert eingeräumt werden, auch bistumsübergreifend.

Die Mentoring-Beziehung ist in erster Linie geprägt von regelmäßigen Gesprächen, in denen das Tandem Fragen, Ziele, Strategien, nächste Schritte etc. bespricht. In welchem zeitlichen Abstand diese Kontakte stattfinden, ob es Telefontermine oder persönliche Zusammentreffen sind und wer die Treffen vorbereitet, das Tandem selbst. In einem Handbuch erhalten die Mentees und ihre Mentorinnen und Mentoren Hinweise zur Gestaltung der Zusammenarbeit. In einem schriftlichen Kontrakt („Mentoring-Vereinbarung“) halten die Beteiligten die wichtigsten Informationen über Ziele, Maßnahmen, Vertraulichkeit der Gesprächsinhalte fest. Die Vereinbarung dient auch der regelmäßigen Überprüfung der Prozessergebnisse.

Mentees und Mentoren, Mentorinnen werden in einem sorgfältigen Prozess ausgewählt und zu Tandems zusammengestellt („gematcht“). In einigen Bistümern bewerben sich die Mentees auf eine Ausschreibung hin selbst -. In anderen Bistümern erfolgt die Auswahl der Mentees im Rahmen der strategischen Personalentwicklung. Eine Tandembeziehung ist erfolgsversprechend, wenn sie hinsichtlich der Interessen und Motivationslagen „passt“ sowie von Engagement, gegenseitigem Respekt und Vertrauen geprägt ist. Nach den oben genannten Kriterien und Angaben können die Tandems zusammengestellt werden. Mentee und Mentor bzw. Mentorin bestätigen dann nach dem ersten Kontaktgespräch diese Passung und vereinbaren die Rahmenbedingungen ihrer Zusammenarbeit.